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Hoch über dem Hohen Turm flatterten Fahnen an einer ausgefahrenen Feuerleiter. Zum Dank für die Würdigung ihrer Arbeit in der Ausstellung revanchierten sich die Rettungskräfte am Eröffnungstag mit einer Geräteschau im Museumshof vom historischen Spritzenwagen bis zum neuen Fahrzeug des DRK.
”Zum 50-Jahr-Jubiläum unseres DRK-Ortsvereins wollen wir die Arbeit der gesamten Rettungsdienste würdigen”, erklärt der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Bernhard Klingenstein, warum die Mitglieder dieses Thema gewählt haben. Brigitte Neher und Claudia Eisele haben die Ausstellung aufgebaut, die die Vereinsmitglieder aus den Staats-, Kreisarchiven Sigmaringen, dem Stadtarchiv und den Protokollbüchern von DRK und Feuerwehr zusammengetragen haben.
So sind Auszüge aus der ersten Feuerwehrordnung für die Pflichtfeuerwehr von 1736 zu lesen.
Die Geschichte des DRK zeichnen die Ausstellungsmacher vom Gründer Dunant über Hildegard von Bingen, die Vinzentinerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts und die Landphysikusse bis zu den heutigen Ärzten und dem aktiven DRK nach. Viele Bilder beider Organisationen belegen Ausbildung, Übungen, Einsätze und Geselligkeit.
An der Vitrine mit den ledernen Löscheimern gibt's was zum Schmunzeln. Im Auszug aus der “Feuerkübel-Verordnung” ist neben vielen Regelungen auch ein striktes Verbot zu lesen:
Die Feuerkübel seien nicht für die Notdurft zu verwenden.
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